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Berufsvorbereitung durch Praktika

Das Ziel von Praktika ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Arbeit praktisch erfahren und ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten in der Realität der Arbeitswelt ausprobieren, überprüfen und weiterentwickeln können. Die Praktika finden als Klassenpraktikum oder als Einzelpraktikum statt. Bei der Auswahl der Praktikumsplätze werden die Interessen und Fähigkeiten der Schüler berücksichtigt.

Klassenpraktikum

Alle Schülerinnen und Schüler lernen die Berufs- und Arbeitswelt ganz praktisch im Rahmen von mindestens einem Berufs- / Betriebspraktikum in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder in einer Tagesförderstätte (Tafö) kennen. Die Teilnahme ist verpflichtend. Dieses Praktikum findet in der Abschlussstufe statt und dauert in der Regel drei Wochen. Es wird von den jeweiligen Klassenteams organisiert und ist in gewöhnlich ein begleitetes Klassenpraktikum. Das bedeutet, die gesamte Klasse nimmt an dem Praktikum teil und das Klassenteam ist zur Unterstützung vor Ort. Hauptsächlich kooperieren wir dabei mit den 'Elbe Werkstätten Nord' in Berne.
Die Betriebs- und Berufspraktika werden im Unterricht vor- und nachbereitet. Zur Vorbereitung gehören unter anderem die Besichtigung einer Werkstatt für behinderte Menschen und ein Fahrtraining vor Beginn eines Praktikums.

Beispiele für Klassenpraktika mit kurzen Berichten und Fotos finden Sie hier:

Individuelles Praktikum

Um den besonderen Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht werden zu können, werden bei Bedarf weitere einzelne Praktika angeboten. Das kann zum Beispiel ein Einzelpraktikum in einer anderen WfbM oder in einer ausgelagerten Betriebstätte einer Werkstatt sein. In den ausgelagerten Betriebstätten werden größere Anforderungen die Schülerinnen und Schülern gestellt als in den eigentlichen Werkstätten.

 

Beispiele für Einzelpraktika finden Sie hier:

Einige unserer Schülerinnen und Schüler möchten später versuchen, außerhalb des beschützen Rahmens einer WfbM zu arbeiten. Bei Bedarf und Möglichkeit kommen deshalb auch Praktika in Betrieben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Frage. Hierbei ist aber eine gewisse Eigeninitiative der betreffenden Schülerinnen und Schülen wichtig. Bei Organisation dieser einzelnen Praktika sind wir außerdem auf die Unterstützung der Eltern und gegebenenfalls von Betreuerinnen und Betreuern angewiesen. Das Klassenteam führt jeweils mindestens einen Praktikumsbesuch durch.

 

Einige Beispiele für individuelle Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt finden Sie hier:

Seit 2013 kooperiert die Schule Bekkamp mit dem "Netzwerk B.O.: Berufliche Orientierung Inklusiv". Dadurch haben einzelne Schülerinnen und Schüler, die sich für die Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt interessieren, die Möglichkeit in einer kleinen Gruppe eine individuelle und vertiefende Förderung durch eine Mitarbeiterin des Projektes zu erhalten. Dazu gehört der Austausch über Interessen und Fähigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler und die Organisation und Begleitung eines Praktikums, in der Regel in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes.

 

Beispiele für Praktika im Rahmen des "Netzwerkes B.O." finden Sie hier:

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